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October 21, 2020

Wie schalte ich erfolgreiche Facebook Retargeting Ad Kampagnen?

Wir erklären dir, was du alles für erfolgreiche Facebook Retargeting Ads brauchst und geben dir 5 Tipps zu bestmöglichem Erfolg!

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evor du überhaupt mit deinen Facebook Retargeting Ads starten kannst, musst du als aller erstes einen Facebook Pixel auf deiner Webseite installiert haben. Wie du das machst erfährst du in diesem Artikel.

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evor du überhaupt mit deinen Facebook Retargeting Ads starten kannst, musst du als aller erstes einen Facebook Pixel auf deiner Webseite installiert haben.

Wie du das machst erfährst du in diesem Artikel.

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evor du überhaupt mit deinen Facebook Retargeting Ads starten kannst, musst du als aller erstes

einen Facebook Pixel auf deiner Webseite installiert haben. Wie du das machst erfährst du in diesem Artikel.

Schritt Nummer 1 für Facebook Retargeting Ads ist eine Custom Audience zu definieren und zu erstellen.

Diese erstellst du im Facebook Business Manager und der Sinn davon ist, Facebook mitzuteilen mithilfe von gesammelten Daten, welche Leute du genau ansprechen möchtest.

Mögliche Custom Audiences sind z.B. :
– Website Custom Audiences (Website Visits, Add To Carts etc.)
– App Custom Audiences
– Newsletter Custom Audiences
– Custom Audiences auf Basis von Kundenlisten (excl. Dateien etc.)
– Engagement Custom Audiences (Facebook-Seite, Video, Instagram Business-Profil, Lead-Formular)

Retargeting-Kampagnen sind für die meisten Unternehmen sehr effektiv, profitabel und oft der Anfang beim Thema Facebook Ads. In den meisten Fällen sind dies, wenn sie richtig erstellt werden, die am besten performenden Kampagnen.

Hier sind die Leute “heiß”, weil sie bereits dein Unternehmen oder dich kennen, und Sales sind eigentlich garantiert.

Aber genau weil es so gut funktioniert, schalten immer mehr Werbende Facebook Retargeting Ads – man muss hier also oft gegen den Status-quo vorgehen und neue Dinge versuchen!

Man hört hier natürlich auch von dem ein oder anderen, dass er genervt von dieser Art Ads ist. Man schaut sich einmal ein Produkt auf einer Webseite an und zack! – schon ist es auf deinen ganzen Social Media Accounts, überall zu sehen…

Wer hier jedoch schlau vorgeht, auf die Leute hört und das Ganze korrekt durchführt, kann viel Profit generieren und seine Kunden glücklicher machen, sowie eine bessere Verbindung zu ihnen aufbauen.

Beim Retargeting ist Schritt Nummer 1., Personen zu finden, die mit deinem Unternehmen interagiert haben und es bereits kennen.

Hier sind 5 Tipps die du ganz einfach anwenden kannst für erfolgreiche Retargeting-Kampagnen:

1. Richtige Segmentierung

Das ist heutzutage der größte Fehler den die meisten machen:
Besucher bekommen 30 Tage lang die gleiche Werbeanzeige vorgelegt…

Hier musst du deine Audiences feiner Segmentieren. Du musst für diese Leute eine Customer Journey kreieren, sie Schritt für Schritt zum Kauf überzeugen.

Denke hierbei immer wie bei einem “Funnel” – groß anfangen und immer kleiner werden.

Für die Vorbereitung könntest du z. B. eine Videokampagne schalten, um eine möglichst große Reichweite zu generieren und die Masse zu erreichen.
Der User kommt hier also in deinen Top Funnel und du schaffst somit die erste Awareness von dir und deinem Business.

Dies alles dient dir anschließend für die Segmentierung, um noch präziser deine Zielgruppe für deinen nächsten Schritt im Funnel zu bestimmen.

Im nächsten Schritt heißt es nun mit deinem Content die Leute zu erreichen, die bereits an deiner Marke bzw. an deinem Produkt Interesse gezeigt haben.

Wie findest du das heraus? – Stell dir (und vor allem dem Facebook Zielgruppen Manager) diese Fragen:
– Wer hat mit dem Video interagiert?
– Wer hat es geliked, kommentiert oder geteilt?
– Wen konnte ich länger als 40% am Video halten?
– Wer hat sich das Video sogar länger als 70%-90% angeschaut?

Aus diesen gewonnenen Informationen kannst du jetzt mit deiner neuen Zielgruppe eine weitere Kampagne starten (den Middel Funnel) mit dem Ziel die Leute auf deine Webseite zu bringen und Produkte anzuschauen, denn jetzt kannst du wirklich gezieltes Retargeting betreiben.

– Wer war auf welcher Seite und wie lange auf meiner Webseite?
– Welche Produkte hat der User angeschaut?
– Welche hat er sogar in den Warenkorb gelegt?

Hier ist es auch sehr wichtig, immer genauer zu werden und mehr ins Detail zu gehen. Je mehr Interesse die Leute an deinem Produkt zeigen und sich damit beschäftigten, desto einfacher wird es für dich, da du ihnen mehr von dir und deinem Produkt bieten kannst.

So wird Retargeting ganz einfach nicht mehr störend und langweilig, sondern informativ, da du immer abwechslungsreich bleibst.

Hier ist es auch wichtig, verschiedenes Creative zu benutzen für die einzelnen Schritte.

2. Dynamic-Retargeting-Ads schalten

Dynamic-Retargeting-Ads sind Werbeanzeigen von deinen Produkten, welche sich bestimmte User vor einer gewissen Zeit angeschaut, aber nicht gekauft haben.

Hat ein User sich also z. B. Produkt A auf deiner Webseite angesehen, so bekommt er auch eine Werbeanzeige von Produkt A, und nicht von Produkt B. Es wird also jeweils das richtige Produkt durch gesammelte Daten von Facebook zugewiesen.

Gerade bei der Schaltung von Carousel-Anzeigen kann man sehr gut und wirklich profitabel mit den Dynamic-Ads arbeiten.

3. Creative abwechseln

Natürlich ist im Retargeting eine hohe Frequenz in der Ausspielung von den Werbeanzeigen kaum zu vermeiden, was wir auch schließlich wollen. Jedoch sollten die Retargeting-Kampagnen nie zu eintönig sein – Abwechslung ist der Schlüssel.

Tipp: orientiere dich hier am ROAS, der Frequenz und deinen Verkäufen!

Wenn du einen Abwärtstrend feststellst, ändere etwas an deinem Creative. Ein riesen fehler den viele Unternehmen machen ist, zu wenig Creative zu testen und zu erstellen.

Geheimtipp: Wenn du dir sicher bist, dass dein Creative nicht das Problem ist, hilft es manchmal auch einfach die Kampagne zu duplizieren. Wenn du nach 2 Tagen keine besseren Ergebnisse feststellst, ist dein Creative doch das Problem.

Schon wirst du feststellen: durch kleine Änderungen wird deine Kampagne wieder erfolgreich sein.

4. Kunden bekommen nach dem Kauf trotzdem noch die gleichen Werbeanzeigen

Ein Nutzer hat dein Produkt tatsächlich gekauft, super! Ziel erreicht!

Das Problem ist jetzt aber, er bekommt immer noch die gleichen Werbeanzeigen ausgespielt, was natürlich keinen Sinn ergibt. Zum einen ist das natürlich eine komplette Geldverschwendung, da der Kunde kaum einen zweite, gleiche Yoga Matte kaufen wird und zum anderen wird das den Kunden nur nerven.

Irrelevante Werbeanzeigen sorgen oft dafür, dass der Käufer die Brand zunehmend negativ wahrnimmt.

Für dich bedeutet das, du musst darauf achten bei der Erstellung der Kampagne, dass du Käufer in der Zielgruppe ausschließt!

5. Kunden bekommen gar keine Werbung mehr nach dem ersten Kauf

Wenn der User nun tatsächlich gekauft hat, jetzt Kunde ist und du ihn aus der Retargeting-Zielgruppe ausgeschlossen hast damit er nicht die gleichen Anzeigen bekommt, solltest du jetzt aber noch nicht aufhören.

Nur weil er bereits ein Produkt von dir gekauft hat, heißt das schließlich nicht, dass weitere Artikel aus deinem Sortiment nicht spannend für ihn sind.

Gerade im Food Segment, Getränke, Fitness etc. sollten die Kunden zu Bestandskunden und Wiederkäufern werden.

Je nach Produkt kannst du hier weitere individuelle Anzeigen schalten, die zu deinen Produkten passen.

Du könntest z. B. eine Kampagne schalten für Kunden, deren Produkt nach einer bestimmten Zeit wahrscheinlich leer ist und sie ein neues benötigen könnten!

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